Über mich

Der Esel nennt sich bekanntlich immer zuerst, deshalb fange ich einfach mal bei mir an:

Ich bin Michael "de Michel" Rinderle, Jahrgang 1962

Der richtige Esel heißt Vaillant, ist 12 Jahre alt und ein französischer Provence- Esel mit Trekkingerfahrung

Schreibt mir: michaelrinderle@web.de

"Die einzige, Reise die man bereut, ist die, die man nicht macht."

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Aufgewachsen in Spaichingen im südlichen Baden- Württemberg, da wo die Alb am höchsten ist und der Albtrauf am steilsten. In dieser wunderbaren Landschaft habe ich schon sehr früh meine Liebe zur Natur und das "Draußensein" entdeckt.

Wandern, Biken (damals hieß das noch Radfahren) und Klettern waren meine ersten Leidenschaften. Auf Touren durch die nahe und weitere Umgebung, natürlich auch immer mit Übernachtungen im Zelt oder einfach draußen, lernte ich das einfache Leben kennen und schätzen.

Ich wurde Mitglied im DAV und übernahm die Jugendgruppe. Den jungen Leuten das Klettern und den Umgang mit der Natur beizubringen machte mir sehr viel Freude.

Erst sehr viel später habe ich eine weitere Leidenschaft entdeckt, nämlich das Motorradfahren. Insbesondere das Fahren mit einer Enduro durch den Bikepark mit seinen technischen Finessen begeisterte mich. Dieses Thema hat mich bis heute nicht losgelassen und ich unternehme immer wieder mit Freunden Ausflüge, meistens nach Italien, um dort mit den Enduros durch die Gegend zu brettern, natürlich nur auf ausgewiesenen Strecken.

Aber auch dem Fahren mit einer Tourenmaschine kann ich viel abgewinnen. Mich fasziniert das Reisen auf diese individuelle und freie Art, ohne den Kontakt zur Natur zu verlieren. Den Fahrtwind im Gesicht zu spüren, den Asphalt unter sich vorbeirauschen zu sehen und am Abend sein Zelt in einer unberührten Gegend aufzuschlagen...            das ist Reisen Pur! 
Dabei gefällt mir auch, dass der Kontakt zu der Bevölkerung, zu den Menschen, mit dem Motorrad sehr viel einfacher und intensiver ist, als wenn man z.B. mit dem Wohnmobil unterwegs wäre.

So kam es, dass ich 2013 zu meiner bisher größten Reise aufbrach, mit dem Motorrad von zu Hause bis nach Südafrika. Es ging kreuz und quer durch den afrikanischen Kontinent. Die Erlebnisse dieser Reise könnt ihr auf meinem Blog Michelsmotorradtour nachlesen.

Auf dieser Reise lernte ich zwei junge Frauen kennen, die zu Fuß und mit Rucksack als Backpacker unterwegs waren. Die beiden Frauen waren fasziniert von meinem Motorrad und es gefiel ihnen sehr, so einfach und unkompliziert von Ort zu Ort zu kommen. 

Sie überlegten sich deshalb, wie sie an ein eigenes Fortbewegungsmittel kommen könnten. Es sollte einfach zu bedienen, leicht zu warten und dem afrikanischen Verkehr angepasst sein. Außerdem sollte es möglichst nichts kosten. Da hatten sie eine grandiose Idee: ein Eselkarren musste her!

Ein Esel war schnell gefunden und ich half ihnen einen Karren zu bauen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, konnte das Unternehmen aber tatsächlich umgesetzt werden und die beiden Frauen zogen fröhlich mit ihrem Eselkarren los.
Ich war begeistert von diesen beiden Frauen mit ihren verrückten Ideen und ihrer Entschlossenheit das Verrückte einfach zu tun. Jetzt war ich es, der auf das Fortbewegungsmittel der beiden neidisch war.

Der Gedanke es den beiden gleichzutun setzte sich in meinem Kopf fest und ging nicht mehr weg. Einfach mit dem Esel losziehen, cool! Nicht auf dieser Reise, ich hatte ja das Motorrad, aber vielleicht auf einer weiteren...

Es hat jetzt ein paar Jahre gedauert, in meinem Leben hat sich viel verändert, aber die Eselidee blieb. Als grobes Ziel malte ich mir den Mittleren Osten aus: der Iran, Afghanistan, der Pamir und oder das Karakorum, vielleicht bis China - Sehnsuchtsziele! Kann das funktionieren?
 

Wir werden es sehen, denn ich werde es machen! Im April 2021 geht es los!

Ich lade euch ein, meine Reise auf diesem Blog zu verfolgen. Hier  werden aktuelle Berichte meiner Reise veröffentlicht, ebenso aber auch die Vorbereitungen und Tipps für Leute, die  evtl. auch mal sowas machen wollen.

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und freue mich wenn ihr auch "teilnehmt" indem ihr mir schreibt, mich beglückwünscht, motiviert und ermuntert, aber auch kritisiert, wenn euch irgendetwas nicht passt oder einfach fragt, wenn ihr Fragen habt.

Herzlichst Euer

Michel Rinderle

Herzlichen Dank an alle , die mich vor und während der Reise so toll und tatkräftig unterstützt haben!

Ohne Euch wäre das alles nicht möglich gewesen!